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Projekt Stabheuschrecken

Im November 2009 gewann die Klasse 6c unserer Schule einen Wettbewerb der BiosphĂ€re Potsdam.  Von der BiosphĂ€re wurde der Schule ein Terrarium mit einigen Stabheuschrecken zur Pflege und zum Studium der Insekten ĂŒberlassen.

Nachfolgend ein erarbeiteter Aufsatz, Bilder von ersten Kontakten mit den Tieren im Fotoalbum.

Stabschrecken
von Niclas, 6c

Als Stabschrecken (Euphasmida) werden jene Insekten aus der Ordnung der Gespenstschrecken bezeichnet, die in Gestalt und Farbe einen Zweig nachahmen (Mimese).

Es gibt verschiedene Arten von Stabschrecken

  • Annam-Schrecken (Balculm extradentatum)

  • Indische Stabschrecke (Carausius morosus)

  • GeflĂŒgelte Stabschrecke (Sipyloidea sipylus)

  • Costa-Rica Stabschrecke (Calynda brocki)

Aplopus

Allgemein:

Es gibt rund 2500 Stabschreckenarten. In Europa gibt es nur eine Art von Stabschrecken und sie ist grĂŒn. Sie gehören zwar zur Gattung der Heuschrecken, aber sie springen nicht wie heimische, sondern sie bewegen sich Schritt fĂŒr Schritt fort und haben keine FlĂŒgel, weil die sich zurĂŒck gebildet haben. Sie bewegen sich den ganzen Tag nicht und sind dort kaum sichtbar. Ihre Feinde sind die Vögel.

Fortpflanzung:

Die Weibchen legen unbefruchtete Eier, aus denen nur Weibchen schlĂŒpfen. Dieses nennt man Jungfernzeugung (Parthenogenese).
MĂ€nnchen gibt es nur selten. 1 von 1000 Tieren ist ein MĂ€nnchen.
Wenn die Stabschrecke Eier legt, hört es sich an als ob Regen auf den Waldboden fiele. Sie legen 100 bis 400 ca. 3 mm große Eier. Von den Eiern ĂŒberlebt nur ein Viertel. Bis sie Erwachsen sind hĂ€uten sie sich 7 mal. Die Stabschrecke wird ca. 1 Jahr alt.

Aussehen:

Der Körper der Stabschrecke ist lang gestreckt und stabförmig.
Die MĂ€nnchen haben eine LĂ€nge von ca. 5-6 cm. Die Weibchen werden 7-9 cm lang. Durch ihre FĂŒhler wirken sie lĂ€nger. Der Kopf ist klein und die Augen sitzen seitlich am Kopf. Die Farbe der Stabschrecke hĂ€ngt von Luftfeuchtigkeit und LichtstĂ€rke ab.
Die Farben sind GrĂŒntöne und Braun-Schwarztöne. Sie können sich tot stellen, deswegen sollte man nachschauen, ob sie wirklich tot sind, bevor man sie begrĂ€bt.

Lebensraum:

Sie leben vor allem in China und Indien, in freier Wildbahn, dort bevorzugt in tropischen WĂ€ldern. Dort sitzt sie auf BĂŒschen oder BĂ€umen gut getarnt. Nachts klettern sie in ihren Nahrungspflanzen herum.

Nahrung:

Die indischen Stabschrecken sind Pflanzenfresser. Sie fressen alle Pflanzen, die in WĂ€ldern oder auf Wiesen wachsen .Ein paar Pflanzen die sie gerne fressen, sind: Brombeer-, Himbeer-, BrenneselblĂ€tter, Weißdorn, Petersilie, Liguster, Feuerstrauch, u.s.w.

Haltung und Zucht:

Wenn man Stabschrecken hĂ€lt, sollte man ein Terrarium mit Deckel haben. Man kann jede Art von Boden nehmen und ihnen aus Zweigen und Ästen Klettermöglichkeiten bauen. Das GefĂ€ĂŸ (ein kleiner WasserbehĂ€lter) mit der Nahrungspflanze muss man 2-3 mal in der Woche erneuern. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, muss man die Pflanzen jeden Tag mit Wasser besprĂŒhen.

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